Dr. Martin Stallmann
Medien & Geschichte

6. Mai 2018
Georg Kreis besprach für die Schweizer "TagesWoche" unter anderem mein Buch: "1968 findet seit 50 Jahren statt"

"Die Zahl der bekennenden 68er hat mit der Zeit stark zugenommen. Stallmann weist in seinem Buch zu Recht darauf hin, dass die 68er-Generation überhaupt erst durch wiederholtes Erzählen als «narrated community» entstanden ist." ( in: TagesWoche, 06.05.2018, https://tageswoche.ch/gesellschaft/1968-findet-seit-50-jahren-statt/)

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9. April 2018

Gerrit Dworok hat auf "H-Soz-Kult" mein Buch "Die Erfindung von '1968'" rezensiert:
"Die durch schwarz-weiße Fernseh-Standbilder illustrierte Studie spürt in vier großzügig und gut lesbaren Kapiteln wirkungsmächtigen Narrativen der 68er-Bewegung nach: sie analysiert Fernseh-Darstellungen zur Generations-, Alteritäts-, Gewalt- und Personengeschichte der Protestjahre." ( in: H-Soz-Kult, 09.04.2018, <www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-28186>).

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7. April 2018
Der RBB-"Kulturtermin" besprach in seiner Sendung "Als 1968 noch nicht '1968' war - Die westdeutsche Studentenbewegung im Spiegel der Literatur" unter anderem mein Buch.

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6. Dezember 2017

Felicitas Söhner hat im "Globkult Magazin" mein Buch "Die Erfindung von '1968'" rezensiert:
"Ein besonderes Verdienst dieser Arbeit liegt in der Darstellung des Wandels der Fernsehdokumentation und der Beteiligung des Mediums an der Erfindung der ›68er‹-Generation. Dies erlaubt der Leserschaft einen neuen Blick auf die mediale Rezeption eines vielschichtigen gesellschaftlichen Phänomens." (Felicitas Söhner in "Globkult Magazin", 1. Dezember 2017).

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 28. November 2017

Das aktuelle Heft von "Rundfunk und Geschichte" ist erschienen:

In der Ausgabe 3-4/2017 stehen rundfunkhistorische Erinnerungen im Mittelpunkt. Der langjährige Sat.1-Chef Jürgen Doetz, der frühere Programmdirektor des WDR, Manfred Jenke, die ehemalige Hörfunkdirektorien des MDR, Barabara Molsen und Volker von der Heydt, früherer ORB-Fernsehdirektor, berichten aus ihrem Rundfunkleben.

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17. Oktober 2017

"Der Freitag - Das Meinungsmedium" hat mein Buch "Die Erfindung von '1968'" rezensiert:

"Faktenreich führt die Lektüre vor, wie unser Bild von den 68ern wesentlich durch Fernsehberichte geprägt worden ist. ... ein Lehrstück in Erzähl- und Medientheorie" (Lars Hartmann in "Der Freitag", Ausgabe 39/2017).

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25. September 2017

Meine Rezension für das "Archiv für Sozialgeschichte" zu Silja Behres Buch "Bewegte Erinnerung. Deutungskämpfe um '1968' in deutsch-französischer Perspektive"  ist online erschienen:

Vor einigen Jahren hat Philipp Gassert die historische Forschung dazu aufgefordert, nicht nur die Pro-testjahre der späten 1960er-Jahre selbst zu historisieren, sondern auch die Erinnerungen an »1968«. Silja Behre kommt in ihrer Dissertationsschrift, die im Rahmen einer deutsch-französischen Cotutelle an der Universität Bielefeld und der EHESS Paris entstanden ist, dieser Forderung nach.

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 18. September 2017

Mein Buch "Die Erfindung von '1968'" hat es auf die Shortlist für den "Opus Primum" Förderpreis für die beste wissenschaftliche Nachwuchspublikation 2017 geschafft.


Die zehn Titel auf der Shortlist für den Opus Primum Förderpreis sind:

Andreas Cassee (*1982): Globale Bewegungsfreiheit. Ein philosophisches Plädoyer für offene Grenzen; Suhrkamp Verlag

Angela Gencarelli (*1983): Literarische Realitätsprüfungen des Phantastischen. Teilchenphysik und Poetik in Irmtraud Morgners Prosa; Rombach Verlag

Michael Homberg (*1987): Reporter-Streifzüge. Metropolitane Nachrichtenkultur und Wahrnehmung der Welt 1870-1918; Vandenhoek & Ruprecht

Kristina Köhler (*1981): Der tänzerische Film. Frühe Filmkultur und moderner Tanz; Schüren Verlag

Aaron Sahr (*1984): Das Versprechen des Geldes. Eine Praxistheorie des Kredits; Hamburger Edition

Felix Schürmann (*1980): Der graue Unterstrom. Walfänger und Küstengesellschaften an den tiefen Stränden Afrikas (1770-1920); Campus Verlag

Martin Stallmann (*1982): Die Erfindung von "1968". Der studentische Protest im bundesdeutschen Fernsehen 1977-1998; Wallstein Verlag

Alina Laura Tiews (*1984): Fluchtpunkt Film. Integrationen von Flüchtlingen und Vertriebenen durch den deutschen Nachkriegsfilm 1945-1990; be.bra wissenschaft verlag

Jonathan Voges (*1985): "Selbst ist der Mann". Do-it-yourself und Heimwerken in der Bundesrepublik Deutschland; Wallstein Verlag

Greta Wagner (*1981): Selbstoptimierung. Praxis und Kritik von Neuroenhancement; Campus Verlag

[zur Pressemeldung der VolkswagenStiftung]

9. September 2017

Buchcover "Die Erfindung von 1968"

Deutschlandfunk Kultur hat "Die Erfindung von '1968'" in seiner Sendung Lesart besprochen.

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8. September 2017

Meine Rezension zu Thomas Fischers und Thomas Schuhbauers Buch "Geschichte in Film und Fernsehen" ist auf H-Soz-Kult erscheinen:

Thomas Fischer und Thomas Schuhbauer haben es sich zur Aufgabe gemacht, in ihrem knapp 200-seitigen Lehrbuch über „Geschichte in Film und Fernsehen“ das nötige Handwerkzeug für Analyse und Medienpraxis zu liefern. Die Gliederung ist zweigeteilt. Der erste Teil von Thomas Fischer (ehemaliger SWR-Redaktionsleiter) befasst sich mit dem audiovisuellen Erzählen, während Thomas Schuhbauer (TV-Produzent für nonfiktionale Inhalte) sich für den zweiten Teil „Praxis Geschichtsfilm“ verantwortlich zeigt.

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 29. August 2017

Falter-Interview zu meiner Buchveröffentlichung von "Die Erfindung von '1968'": "Rudi Dutschke wurde wie ein Luke Skywalker der Revolte inszeniert"

Interview von Thomas Wagner im Falter 35/17: Wie das Fernsehen die Erinnerung an 1968 prägte

[zum Interview]

 31. Juli 2017

Neuerscheinung: Die Erfindung von "1968"

Verlagstext:

Wie prägte das Fernsehen unseren Blick auf die Unruhen der 1960er Jahre?
Das Jahr 1968 ging als ein Jahr des Protests und des Aufbruchs in die Geschichte des 20. Jahrhunderts ein. Es markiert eine Chiffre, die für Veränderung und Erneuerung steht. Der Historiker Martin Stallmann untersucht in seiner Studie das "Making-Of" von "1968". In einer Analyse von Fernsehsendungen der siebziger bis neunziger Jahre fragt er nach Deutungen von "1968" und Orientierungsangeboten, die die Fernsehbeiträge transportierten. Der Autor zeigt, wie sich das Fernsehen an der Erfindung der "68er-Generation" beteiligte, welche Akteure immer wieder auf die Bildschirme zurückkehrten und was von der Vielschichtigkeit des vergangenen Protests in der Gegenwart übrigblieb. Deutlich wird so, welche öffentlichen Kontroversen die Proteste der sechziger Jahre auch in den folgenden Jahrzehnten auslösten und wie sich diese veränderten.

http://www.wallstein-verlag.de/

23. Mai 2017

Aktuelle Veröffentlichung auf Zeitgeschichte-Online: Das erste Jubiläum von "1968"

„Wenn eine revolutionäre Kraft ihr erstes Jubiläum erreicht“, so schrieb die FAZ im Februar 1977 ironisch, „ist sie von der Geschichte besiegt worden“. Nun hätten die „Feiern zum zehnten Jahrestag der Studentenbewegung begonnen“. Ausgangspunkt des FAZ-Artikels war die Fernsehreportage „Dr. Rudi Dutschke: Oder, der Versuch, eine Linke auf die Füße zu stellen“. Im Herbst 1976 hatte der prominente Dokumentarfilmer Roman Brodmann den ehemaligen Studentenführer bei einer Reise im süddeutschen Raum begleitet, auf der Dutschke versucht hatte, alte und neue Getreue zu versammeln – und dabei scheiterte. Wenige Monate später konnten die Fernsehzuschauer dieses Scheitern auf der Mattscheibe verfolgen. (...) 

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27. Januar 2017

Artikel im APuZ-Themenheft "1967" erschienen: Krise und Protest - Signaturen eines westdeutschen Jahres

Aus Politik und Zeitgeschichte 5-7/2017

Wo von "Krise" die Rede ist, da lässt sich immer ein Patient entdecken, der entsprechende Symptome zeigt. Antike Mediziner verwendeten den Krisenbegriff, um jenen Zeitpunkt zu beschreiben, der zwischen Leben oder Tod entscheidet. Diese Bedeutung hat sich im modernen Sprachgebrauch erhalten. Obgleich eine Krise im Alltag zumeist rein negativ verstanden wird, so markiert sie im Grunde eine offene Situation, in der Entscheidungen fällig sind, die Verbesserungen oder Verschlechterungen nach sich ziehen können. Nicht wenige zeitgenössische Beobachter attestierten der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1966/67, dass sie entweder in einer Krise stecke oder eine solche unmittelbar bevorstehe. (...)

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